Unterschleissheim
letzte Freiflächen bewahren!


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von der ödp München-Land



http://www.muenchen-land.oedp.de/ush-sued.html
Bisher abgegebene Voten: 4.



Politik, die aufgeht. ödp



Die ödp-Schleißheim veröffentlich hier Voten und Bilder, die für die Erhaltung des Landschaftsensembles am Südrand von Unterschleißheim plädieren. Zwar ist die weitausgreifende Ursprungsplanung inzwischen vom Tisch, nicht aber die Überbauung des sogenannten "Erdbeerfeldes".

Wenn auch Sie diese Landschaft erhalten wollen, wie sie jetzt ist und Ihre Meinung auf dieser Webseite veröffentlichen wollen, senden Sie Ihr Votum und gegebenenfalls Ihr Bild an martin_kluge@gmx.de, und geben Sie genau an, ob und wie wir Ihren Namen (gegebenenfalls in gekürzter Form) und evtl. Adresse / Emailadresse mitveröffentlichen dürfen.
(Mit der Zusendung eines Bildes erklären Sie sich mit der Veröffentlichung auf dieser Webseite einverstanden.)


Einstiegsseite

Zum Votum der ödp-Schleißheim



(Hier könnte auch Ihr Votum oder Bild stehen!)
26.10.2009 J.T.:
Das Landschaftsensemble am Südrand von Unterschleißheim ist ein Beispiel, wie die Natur mir wenigen Mitteln die Landschaft eindrucksvoll verschönern kann.
Unsere Kinder haben ein Recht auf diese Natur.
Genug Natur ist in und um USH der Bebauung geopfert worden.

28.9.2009 Martin Kluge: Eine schöne Sichtachse!
Die Bebauung auf diesem Feld ist weiterhin angedacht:
Vgl. dazu z.B. die Stellungnahme der SPD im LLA


6.8.2009 O.K.: Wertvolles muss erhalten bleiben!



5.8.2009 H.K.: Mit den beiliegenden 4 Bildern möchte ich zeigen, wie erholsam und wichtig es für in der Stadt Arbeitende und Lebende ist, wenn sie nach einem anstrengenden Arbeitstag auf eine grüne Insel flüchten und dort Ruhe und Erholung finden können.


Man könnte auch sagen: Wir leben zwar in der Stadt, sind der Natur jedoch sehr nah.



26.7.09 Martin Kluge, Edith-Stein-Str. 14: Ich verbinde ich mit dem Gebiet im Süden von Unterschleißheim den Beginn von Weite, Erholung und Kontakt mit der Natur.

Das möchte ich unseren Kindern erhalten. Ein weiteres Anliegen ist mir der Flächenverbrauch in Deutschland:

Etwa 120 Hektar Land sind es, die täglich in Deutschland mit Beton zugepflastert werden. Das entspricht einer Fläche einer 24 Kilomter langen vierspurigen Autobahn. [...] Weltweit sind es sogar knapp 330 Quadratkilometer, die täglich zubetoniert werden. Dabei hatte die Menschheit gesunden Erdboden noch nie so nötig. Im Jahr 2030 werden sich acht Milliarden Menschen auf ihm drängen und sich ernähren wollen.
(SZ vom 22.7.2009, Seite 14, Hervorhebung von mir.)





ödp will das Naherholungsgebiet am Unterschleißheimer Südrand unter Landschafts-Ensemble-Schutz stellen

Am Unterschleißheimer Südrand (zum Berglwald hin) gibt es Flächen, die sich, ohne dass es im Detail so geplant worden ist, einfach aus ihrer entstandenen Anordnung heraus, zu einem Naherholungsgebiet von besonderer Bedeutung und Qualität entwickelt haben. Landwirtschaftlich genutzte Flächen, der Bergl-Wald, Hecken, der Friedhof und Spazierwege spielen zusammen und bilden ein schutzwürdiges Landschafts-Ensemble, das aus Sicht der ödp unbedingt als Ganzes erhalten werden muss. Jogger, Radler, die vielen Spaziergänger (mit und ohne Hund) und Kinder aus Unterschleißheim und auch die Schulkinder aus Oberschleißheim, die hier jeden Tag durchradeln, werden sicherlich verstehen, was wir meinen: Es tut einfach gut, wenn sich der Blick weitet:

Die ödp sieht die Grenzen des quantitativen Wachstums auch für Unterschleißheim erreicht. Es muss jetzt darum gehen, in erster Linie qualitativ zu wachsen. Dazu gehört auch, dass solche verbliebenen Freiflächen dauerhaft geschützt und für künftige Generationen erhalten bleiben. Wir können ihnen die Verbundenheit mit der Natur nur weitergeben, wenn wir deren noch verbliebene Schönheit auch in unserer nächsten Umgebung bewahren.

Sicher ist es möglich, alles dem wirtschaftlichen Kalkül zu unterwerfen und die letzten verbliebenen Flächen zuzubauen, weil sie verkehrstechnisch günstig liegen. Aber es ist nicht nötig (wir müssen nicht wachsen), macht uns nicht glücklicher und engt den Spielraum für künftige Generationen ein. Deshalb sollten wir es auch nicht tun.

Juli 2009, Ihre ödp Schleißheim.





Presseerklärung vom 12.9.09:
Wachstum ohne Ende?

Die ödp Schleißheim sieht die raumplanerische Entwicklung Unterschleißheims auf Abwegen

Zusammen mit der Gemeinde Eching wird derzeit intensiv daran gearbeitet, ein Thermalbad am Hollerner See zu realisieren, obwohl damit das Landschaftsschutzgebiet "Freisinger Moos und Echinger Gfield" beeinträchtigt wird, wie der Erläuterungsbericht des Zweckverbandes, der zur Realisierung des Projektes ins Leben gerufen wurde, in Punkt 4.3.3. einräumt. Nach der Schutzverordnung dieses Landschaftsschutzgebietes sind Veränderungen verboten, die geeignet sind, die Natur zu schädigen, den Naturgenuss zu beeinträchtigen oder das Landschaftsbild zu verunstalten.

Aber nicht nur das Landschaftsschutzgebiet  wird beeinträchtigt. Die von der Bezirksregierung für das Thermengroßprojekt geforderte eingebettete Lage ist am Hollerner See nicht gegeben. Aber statt konsequenterweise das Projekt ad acta zu legen, hat man sich in Eching und Unterschleißheim darauf geeinigt, die nicht vorhandene integrierte Lage durch die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbeflächen herbeizuplanen.

Darüber hinaus wird zwar formal der in der Regionalplanung ausgewiesene Grünzug "Grüngürtel München-Nord/Heideflächen und Trockenwälder München-Nord" durch die Therme "nur" am Rand beeinträchtigt, aber das Riesenvorhaben zeigt dennoch die verschobene Perspektive:  Im Teilraumgutachten "Gutachten Münchener Norden" aus dem Jahr 1988 war noch festgehalten: "Die große räumliche Zäsur zwischen Eching und Unterschleißheim stellt ein wesentliches Element der räumlichen Gliederung dar und muss unbedingt aufrecht erhalten werden."

Schließlich ist das Projekt auch wegen des hierfür notwendigen erheblichen Eingriffs in das für Thermalbadzwecke zu entnehmende Tiefengrundwasser abzulehnen. Nach den wasserwirtschaftlichen Zielen des bayerischen Landesentwicklungsprogramms soll Tiefengrundwasser, das sich nur langsam erneuert, besonders geschont werden.

Auch die angedachten Baugrundausweisungen des neuen Flächennutzungsplanes am Südrand von Unterschleißheim verletzen übergeordnete Raumplanungsgesichtspunkte. Im Regionalplan ist hier ein Trenngrün vorgesehen, das das Entstehen großflächiger und bandartiger Siedlungsstrukturen vermeiden und die Freiflächen zwischen aufeinander zuwachsenden Siedlungseinheiten erhalten und sichern soll. Dieses Trenngrün wird von den Planungen stellenweise bis an die Gemeindegrenze zu Oberschleißheim hin überbaut, so dass es dann Oberschleißheim überlassen bliebe, den Trenngrün-Rest auf seinem Gebiet zu sichern.

Die ödp Schleißheim distanziert sich in aller Form von all diesen Planungen, die die Flächenversiegelung und letztlich - so ihre Befürchtung - die Entstehung von Siedlungsbändern vorantreiben. Sie lassen sich nicht mit dem Wahlprogramm vereinen, mit dem die ödp 2008 zur Kommunalwahl angetreten ist: "Unterschleißheim hat kaum mehr bebaubare Flächen. Bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes muss daher aus unserer Sicht eine maßvolle Nachverdichtung vor der Ausweisung neuer Baugebiete stehen. Auch künftige Generationen sollen noch Gestaltungsmöglichkeiten haben."

Bürger, die die Bedenken der ödp teilen, rufen die Ökodemokraten dazu auf, sich in die Unterschriftenlisten der örtlichen Bürgerinitiativen bzw. des Bund Naturschutz einzutragen. Hinweise dazu auf der ödp-Homepage: www.muenchen-land.oedp.de .



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